Uli van Watt:
Als "Basser" bin ich nun mal für die tiefen Töne zuständig.
Das war schon immer so in meiner musikalischen Karriere: Ursprünglich im klassischen Chor, und zwar in der ’’Bassriege’’. Mit dem Chor sind wir seinerzeit durch ganz Europa getourt. Da im Bus oder Bahn lautes ’’Aus-Der-Reihe-Singen’’ nicht gerade erwünscht war, kaufte ich mir einen E-Bass – mit dem konnte ich wenigstens leise und mit Kopfhörer üben. Hatte den großen Vorteil, meine Mitmenschen auf den langen Reisen damit nicht zu nerven. Damit war mein Weg als Bassist und auch der Weg von der Klassik zum Rock schon vorgezeichnet. Nicht allzu lange ließen einige einschlägige Rockbands auf sich warten: spielten uns in Sestermühe hinterm Deich die Finger blutig - bis die Milch sauer wurde. Und als die Band WATTENLÄUFER plötzlich einen Bassisten brauchte, packte ich die Gelegenheit beim Schopfe. Die meisten ’’Basser’’ sind in der Regel ganz ruhige, besonnene Typen. So auch ich, denk ich mal. Schorsch van Watt - unser Schlagzeuger - und ich sind schließlich für den Groove zuständig. Wir halten den Laden hinten zusammen – lass die Annnern doch vorne rumhopsen wie sie wollen – ohne uns aus der Grooveabteilung läuft eh nichts. Macht aber alles irre viel Spass!

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