Ed van Watt:(Keyboards / Tuut / Wattföhrer)

Ed van Watt (und die WATTENLÄUFER-Story) An der Nordseeküste, direkt hinterm Deich als Sohn eines Kapitäns gross geworden, lernte ich schon als Kind die Westküste und deren Leute - mit ihrem manchmal doch sehr derben Platt – schätzen und lieben.
Sehr früh entdeckte ich auch meine Leidenschaft zur Musik. Doch zwei im Elternhaus unerbittlich lärmende und streitende Schwestern vetrieben mich und meine Musik zunehmend nach draussen: Und da war eben der Deich mit dem davorliegenden Watt!
So war es auch an einem leicht nebligen Oktobertag: Mit Akkordeon, Penny Whistle, Melodica, Walkman und Kompass bewaffnet spazierte ich ins Watt. An so einem Tag sollte man aus Sicherheitsgründen das Watt eigentlich meiden. Aber als alter Rock ‘n‘ Roller , ja auch ortskundig, war mir dat schietegal.
Nach kurzer Zeit hörte ich plötzlich aus der Ferne eine beeindruckende Frauenstimme zu einer Gitarre: bluesig, leicht rauchig, sexy. Ich näherte mich der Stimme und aus dem dichten Nebel sah ich mit einem Male ein Ruderboot im Watt liegen, direkt neben einem Pril. Auf dem Heck saß eine bildhübsche Blondine mit einer Gitarre. Sie sang gerade den Folksong ’’Once I had A Sweetheart’’ in der Joan Baez Version – aber auf Platt. Vollkommen hingerissen stieg ich sofort mit meiner Melodica ein – und so jammten wir zusammen bestimmt noch eine halbe Stunde im Watt! Rock, Folk und Blues waren angesagt!

Plötzlich stand sie auf und sagte mit einem Lächeln im Gesicht: ’’Dat wörr dull! Nu geiht mi beter!’’ ‘’Wohl ‘ne Beziehungskrise’’, dachte ich so bei mir. Sie gab mir spontan einen Abschiedkuss und verschwand mit einem ’’Laat di dat goot gahn!’’ im dichter werdenden Nebel

Zuerst etwas perplex machte ich mich dann auf den Heimweg: ‘’Jichtenswo in Watt - dor geiht noch watt...’’, lachte ich in mich hinein.
Zu dem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass diese Geschichte einmal das Konzept und die Grundidee zu der viele Jahre später stattfindenden Bandgründung von WATTENLÄUFER bilden würde:

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Nr. 1 Hit mit der Rockband WARNING, Titel: ’’Why Can The Bodies Fly’’ u. ‘’Journey To The Other Side’’, Hamburg-Lieder u. a.: ‘’Hummel-Hummel, Mors-Mors’’ und ’’Aale, Aale, Aale’’.

Filmmusik-Komponist ‘’Tatort (Peggy hat Angst)’’, div. Derrick-Folgen, ZDF-Klassiker ’’Chaos-Queen’’ , Dokumentationen wie ’’Meteor’’ u.v.m. 
 
Für das OHNSORG-THEATER: Musik zu "Jungfer Julchen"
Buch: J. Lenz/H. Koehn
Regie: Geriet Schieske

Werbemusiken für Camel, Bacardi, DB, Billerbeck u.v.m.
 




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